Mind

Befreiung von negativen Einflüssen

Man kann von der Grundeinstellung her der positivste Mensch auf der Welt sein und trotzdem ab und zu mal aus der Bahn geworfen werden, da wir zu vielen negativen Einflüssen ausgesetzt sind. Doch wie geht man nun mit Negativität und Ärger um, ohne sich selbst damit anstecken zu lassen? Ganzheitlich zu vermeiden ist am Anfang nahezu unmöglich und unmenschlich, aber auf ein Minimum zu reduzieren und ins Positive zu verwandeln, ist durchaus machbar und realistisch.

Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt mach Limonade draus – Virginia E.Wolff

Die Erkenntnis zu erlangen, dass negative Gefühle und Gedanken in erster Linie in uns selber entstehen, ist schon ein großer Schritt nach vorne. Zwar kann die Negativität von einer anderen Person oder von einer bestimmten Situation ausgelöst werden, aber wir entscheiden am Ende selber, wie wir darauf reagieren wollen. Ich versuche schon seit einiger Zeit Negativität bestmöglich aus dem Weg zu gehen und merke dabei, wie glücklich ich wirke und auch Zeit für die wichtigen Dinge im Leben gewinne. Denn negative Stimmung raubt uns viel Zeit und bringt uns absolut nicht weiter.

Schutz vor negativen Menschen

Wir haben alle mal unsere schlechten Phasen, aber bei einigen scheint es ein Dauerzustand zu sein und irgendwie scheint auch das Schicksal besonders schlecht mit ihnen. Jedes Gespräch handelt von einem Problem und die Jammerquote ist enorm hoch. Kennst du auch jemanden in deinem Umfeld? Ein Kollege? Deine Tante? Dein Lebenspartner? Deine Nachbarin? Diese Personen können den Gemütszustand eines friedvollen Menschen schnell in den Keller bringen. Hier ist nämlich Vorsicht angebracht, denn die Ansteckungsgefahr ist besonders groß. Dafür sind unsere Spiegelneuronen verantwortlich.

Was sind Spiegelneuronen?

Spiegelneuronen sind ein Resonanzsystem im Gehirn, das Gefühle und Stimmungen anderer Menschen beim Empfänger zum Erklingen bringt. Das Einmalige an den Nervenzellen ist, dass sie bereits Signale aussenden, wenn jemand eine Handlung nur beobachtet. Die Nervenzellen reagieren genau so, als ob man das Gesehene selbst ausgeführt hätte. Am besten ist ein Vergleich aus der Musik: Wenn wir eine Gitarrensaite zupfen, bringen wir die anderen Saiten des Instruments auch zum Schwingen, wir erzeugen eine Resonanz. Mitgefühl, Freude, aber auch Schmerzen zu empfinden, ist auf diese Weise erst möglich. Quelle: PlanetWissen

Ich habe nichts daran auszusetzen ein emphatischer Mensch sein zu wollen, es ist sogar sehr gut. Doch wenn man jeden Tag mit Menschen umgeben ist, für die das Glas halb leer ist als halb voll und die Sonne zu warm, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man irgendwann mal auch diese Negativität anzieht und am Ende genauso wird. Am besten ist es solchen Menschen aus dem Weg zu gehen, aber das ist meistens nicht immer möglich. Drum ist es wichtig einen energetischen Schutzmantel um dich herum zu legen und stark zu sein. Versuche dieser ganzen Negativität etwas Positives entgegen zu bringen und deinem Gegenüber klarzustellen, dass es doch gar nicht so schlimm ist. Versuche soweit wie möglich zu helfen, aber lass dich nicht von anderen Problemen dich herunterziehen.

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